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Alles was ‹Stand der Technik› ist lässt sich nicht patentieren. Das heißt, dass technische Innovationen, sobald sie veröffentlicht werden, nicht mehr schützbar sind. ‹Shortcut – The Digital Prosthesis› entstand während eines Semesterprojektes an der weißensee kunsthochschule berlin und wurde im Anschluss der Öffentlichkeit präsentiert. Während uns dies einerseits großes Interesse seitens der Presse sicherte und wichtige Kontakte verschaffte, ‹kostete› es uns gleichzeitig die Möglichkeit ein Patent anzumelden – zumindest in Deutschland. In den USA dagegen kommt ein entscheidender Zusatz hinzu: Innerhalb eines Jahres (der sog. ‹Grace-Period›) stehen einem eigene Veröffentlichungen nicht im Wege – Erfindungen können also auch rückwirkend geschützt werden. Diese Option haben wir genutzt und mit Hilfe der Berliner Anwaltskanzlei Zimmermann & Partner einen Patentanspruch vorbereitet und in den Staaten eingereicht. Das gewährt eine Art Verbietungsrecht gegenüber Nachahmern und Konkurrenten und soll uns zukünftig einen besseren Verhandlungsstandpunkt gegenüber möglichen Kunden und Partnern verschaffen.

Initiatoren: Lucas Rex, Maximilian Mahal und David Kaltenbach
Mehr Infos unter: http://digital-prosthesis.de/